Vogelsberger Symposium: Verlust aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtetTeilnahme am Vogelsberger Symposium 2026

Unter dem Titel „Gewissheit in Zeiten des Verlusts“ fand das Vogelsberger Symposium für Psychosomatik, Psychotherapie und Sozialmedizin in der Dr. Ebel Vogelsbergklinik statt. Die Klinik brachte gemeinsam mit dem Palliativnetzwerk und uns verschiedene Berufsgruppen sowie weitere Interessierte zusammen.

Der Nachmittag bot Raum für fachliche Impulse und persönlichen Austausch. Ein gemeinsames Anliegen war dabei die Vernetzung und Verbesserung der psychosomatischen, psychosozialen und palliativen Versorgung im Vogelsbergkreis.

Veränderungen, Klimawandel und Co.

Im Mittelpunkt standen unterschiedliche Formen von Verlust und die Frage, was Menschen in Zeiten tiefgreifender Veränderungen Orientierung, Halt und Geborgenheit geben kann. Nicola Hennicke, Chefarzt der psychosomatischen Akutklinik der Vogelsbergklinik, beleuchtete Trauma und Verlust aus psychosomatischer Sicht. Dr. Katrin Kolk von der Goethe-Universität Frankfurt widmete sich mit dem Thema „Solastalgie“ den Auswirkungen von Klimawandel und dem Verlust vertrauter Lebensräume. Prof. Dr. med. Sebastian Schiel, Direktor des Zentrums für Palliativmedizin am Klinikum Fulda, brachte mit dem Verlust von Gesundheit bei fortschreitender Erkrankung die palliativmedizinische Perspektive ein.

Gute Resonanz

Die unterschiedlichen Blickwinkel führten zu einem lebendigen, interdisziplinären Austausch und zahlreichen Gesprächen auch über die Vorträge hinaus. Die gute Resonanz zeigte erneut das Interesse an Vernetzung und fachübergreifendem Austausch zu aktuellen Fragen der seelischen Gesundheit und palliativen Versorgung in der Region.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Klinikleitung Frau Dr. Neddens, dass wir unsere Arbeit an diesem Tage präsentieren durften.